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Hartlaubgewächse

 

Unter Hartlaubvegetation versteht man die an warme, sommertrockene und winterfeuchte Klimate der gemäßigten Breiten angepasste Pflanzengesellschaften. In höheren, trockenen Lagen finden sich Nadelwälder. Typische Vertreter der Hartlaubgehölze sind der Lorbeer, die Steineiche, der Johannisbrotbaum, der Ölbaum, der Oleander und die Myrte.

Charakteristisch für die meist immergrünen Pflanzen der Hartlaubvegetation sind Hartblättrigkeit, filzige Blattbehaarung und aromatische Stoffe, wodurch sie optimal an mediterrane Standorte angepasst sind. Die immergrünen Hartlaubblätter sind meist klein, dick, lederartig und saftarm. Oft sind sie am Rande eingerollt (Rollblätter) und stachelig gezähnt. Um möglichst viel Strahlung (direkte Strahlung und Wärmestrahlung des Bodens) zu reflektieren, glänzt häufig die Oberseite der Blätter lackartig und die Unterseite der Blätter ist oft stark behaart. Die Behaarung dient zudem als Verdunstungsschutz, indem sie windstille wasserdampfgesättigte Räume schafft.

 

Pistazie
Lorbeer
 

 

 

 

 
   
Kiefernwald