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Einleitung
Schichtung des Waldes
Baumschicht
Strauchschicht
Krautschicht
Moosschicht
Test
Ökosystem Mischwald Flora

Viele Schädlinge wie der Buchdrucker (Ips typographus) oder der Riesenbastkäfer (Dendroctonus micans) befallen bevorzugt Fichten, der Waldgärtner (Myelophilus piniperda) Kiefern und der ungleiche Holzbohrer (Anisandrus dispar) nur Laubbäume. Befällt nun einer dieser Schädlinge den Mischwald, so schädigen sie nur einem Teil der Bäume, der restliche Baumbestand wächst weiter und das Ökosystem Mischwald bleibt relativ stabil. Würde der Wald hingegen eine Monokultur (nur eine Baumart) sein, würden die Schädlinge den ganzen Wald schädigen und das Ökosystem könnte zusammenbrechen.

Das gleiche gilt auch für den Pilzbefall: Mikroorganismen wie Pilze wachsen meist nur auf bestimmten Baumarten; somit bleiben im Mischwald die anderen verschont.
Greift der Mensch nicht in solch einen Befall ein und werden die Schädlinge auch nicht durch abiotische Faktoren wie Frost oder Hitze vernichtet, reguliert sich das Ökosystem mit der Zeit von alleine: Sind erst alle Bäume zerstört, haben auch deren Schädlinge keine Nahrung mehr; sind diese wiederum verschwunden, oder nur noch in sehr geringer Zahl vorhanden, können neue Bäume nachwachsen.