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Einleitung
Energieverteilung
Schichtung des Waldes
Waldtypen
Test
Ökosystem Mischwald Flora

Wie bereits bekannt ist das Licht ein überaus wichtiger Umweltfaktor für die Pflanzen. Im Mischwald wird das Licht je näher es dem Boden kommt abgeschwächt. Dies geschieht dadurch, dass das Licht als erstes auf die Pflanzen der Baumschicht trifft, hier wird ein Großteil des Lichtes absorbiert (bis zu 79%) und weitere 10% wieder reflektiert.

Von dem restlichen Licht werden weitere 7% von der Strauchschicht absorbiert und die restlichen 4% von der Kraut- bzw. Moosschicht.

Durch diese Energieverteilung können im Mischwald bevorzugt Bäume nachwachsen die schatten angepasst sind, wie z. B. die Steineiche (Quercus ilex) oder die Rotbuche (Fagus sylvatica). Lichtangepasste Bäume können in Lichtungen Nachwachsen.

Im Mischwald ist die Energieverteilung auch von der Jahreszeit abhängig. Da im Herbst alle Laubbäume ihre Blätter abwerfen, gelangt viel mehr Licht bis zum Waldboden. Die Folge ist, dass im Frühjahr, wenn auch wieder die Temperatur zunimmt am Waldboden auch lichtangepasste Pflanzen nachwachsen können. Besonders auffallend sind hier die Frühjahrsblüher wie das Buschwindröschen, die Sternmiere, der Ehrenpreis, das Waldveilchen, der Märzenbechen und das Schneeglöckchen, aber daneben auch die Brennnessel. Sobald die Laubbäume wieder Blätter austreiben und der Waldboden beschattet wird, bekommen diese Pflanzen zu wenig Licht und hören auf weiter auszutreiben.

Energieverteilung Licht- & Schattenblatt 01 Licht- & Schattenblatt 02