Wasserinsekten und andere aquatische Futtertierchen

Diese Tiere sind wegen ihres ganzjährigen Vorkommens immer Bestandteil der Beute. Im Winter und Frühjahr bilden sie jedoch die Hauptnahrungsquelle. Im Sommer dagegen nimmt die Forelle besonders die Insektenlarven, weil diese dann ihr größtes Wachstumsstadium erreicht haben und ihre sicheren Verstecke verlassen müssen, um an die Oberfläche zu gelangen (Aufsteiger) und dort zu schlüpfen (Subimagos).
Die Bachforelle wartet an ihrem Standplatz, bis ein von der Strömung fortgerissenes Tierchen auf sie zuströmt oder sich ein solches an einer Pflanze zeigt. Sobald es sich in Reichweite befindet, stößt sie zu.Gelegentlich sucht sie auch den Boden ihres Unterstands aktiv ab.

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Im Freiwasser fressend
(deutlich zu sehen ist das weiße Aufblitzen des Mauls beim Zuschappen)

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Nymphen fressenden Forellen


Dem Bachflohkrebs kommt eine entscheidende Rolle im Nahrungsspektrum der Forelle zu, da er an manchen Stellen im Bach, wie zum Beispiel in abgesunkenem Laub und zwischen der Wasserpest, häufig vorkommt und hier vor allem im Herbst eine wichtige Futterquelle darstellt.

Bachforelle, die nach dem Fang frisch gefressene Bachflohkrebse ausspuckt

Ferner verleihen die Bachflohkrebse dem Fleisch der Forellen eine kräftige Färbung.


Da wasserbewohnende Kleinlebewesen einen wichtigen Anteil an der Nahrung der Forellen bilden - bei kleineren Exemplare ist er sogar noch höher -, lassen sich Forellen außerordentlich gut mit Ködern, die solche Tiere imitieren, fangen:

Bachflohkrebsimitat und rechts unten das Original

1
Forelle frißt Nymphen, die sich aus Unterwasserplanzen gelöst haben.
2
Nun frißt sie sowohl Nymphen aus Pflanzen als auch im Freiwasser treibende.
3

Deshalb fällt sie auch auf die künstliche Nymphe an der Angel herein

Und hier die gefangene Forelle