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Aufgaben
der modernen Forstwirtschaft
Vor ungefähr 200 Jahren entwickelte sich
aus der früheren Waldwirtschaft, welche sich nur
um möglichst hohe Holzerträge bemühte,
die moderne Forstwirtschaft. Diese lernte aus den Fehlern
der Waldwirtschaft und orientiert sich daher an modernen
Aspekten, zum Beispiel an der Erhaltung der Beziehungen
zwischen den Tieren und Pflanzen des Waldes. In Deutschland
gibt es so gut wie keine richtigen Urwälder mehr,
nur noch naturnahe Wälder, in denen heimische Baumarten
angepflanzt wurden und immer noch werden.
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•Die Holzerzeugung
ist ein wichtiger Faktor, da Holz ein nachwachsender Rohstoff
ist und so vielseitig genutzt werden kann, etwa als Baumaterial,
Energielieferant oder zur Papierherstellung. Mit zunehmender
Bevölkerung und steigendem Lebensstandard nimmt auch
der Holzverbrauch zu. Der jährliche Papierverbrauch
in Deutschland beträgt pro Kopf zur Zeit ca. 80kg.
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•Wiederansiedlung
und Förderung seltener, bedrohter Tier- und
Pflanzenarten. Zum Beispiel für Insekten, die
nur im Totholz leben, werden die abgestorbenen Bäume
liegengelassen.
• Gründung von Naturschutzgebieten,
die unter anderem auch
der Erforschung des Waldes dienen |
• Schutz der
jungen, nachwachsenden Bäumchen vor
Wildverbiss durch eine planmäßige
Jagd, weil wenn der Bestand des Wildes in einem
Wald zu groß wird, dann werden zu viele Bäumchen
geschädigt.
• Schaffung von standortgerechten Mischwäldern
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