Laubwald heute
Schadfaktoren für den Wald

Schwefeldioxid aus den Industrie-Schornsteinen und Stickoxide aus den Autoabgasen verbinden sich mit dem Niederschlagswasser und dem Sauerstoff zu Schwefelsäure, dem sogenannten sauren Regen. Gelangt diese Säure in den Boden, werden giftige Aluminium-Ionen freigesetzt und diese schädigen die Baumwurzeln und die Bodenorganismen. Die Folgen sind, dass die Bäume die giftigen Aluminium-Ionen aufnehmen und zusätzlich die Wasseraufnahme mit darin gelösten Nährstoffen gestört wird.

•Die Symbiosepilze werden durch die Veränderung des Boden-pH-Wertes ebenfalls geschädigt, so dass die Bäume ihren wichtigen Symbiosepartner verlieren und keine wichtigen Nährstoffe mehr erhalten.

• Schwefeldioxid und Ozon können über die Blattoberfläche in die Zellen gelangen

• In Straßennähe schädigt das im Winter ausgestreute Salz die Bäume

• Extreme Frostwinter oder Trockenzeiten können ebenfalls zur Erkrankung der Bäume beitragen

Parasitäre Pilze wie der Schwefelporling dringen über Verletzungen der Rinde ein und können die Gesundheit der Bäume verschlechtern, da sie ihnen wichtige Nährstoffe entziehen.

Erkrankte Bäume erkennt man zum Beispiel an der Kronenverlichtung durch absterbende Äste, oder am Verlust der schützenden Borke.

           
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