Entstehung der mitteleuropäischen Laubwälder

Europa Eismassen
Als während der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren das Eis aus dem Norden weiter in den mitteleuropäischen Süden vordrang, konnten die Samen der Baumarten, welche sich nördlich der von West nach Ost verlaufenden Gebirge (Pyrenäen, Alpen, Karpaten) befanden, diese nicht überqueren, um in den wärmeren Süden zu flüchten und sie starben aus.
Später als das Eis geschmolzen war, hatten es im Süden wachsende Arten schwer, über die Gebirge hinweg in den Norden vorzudringen.
Deswegen gibt es in Mitteleuropa heute nur ca. 51 Baumarten und davon drei Eichenarten.

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In Nordamerika dagegen verlaufen die Rocky Mountains in Nord-Süd-Richtung. Das heißt, die aus dem Norden kommenden Eismassen verdrängten die Baumarten in den  eisfreien Süden. Da die Gebirge in diesem Fall kein Hindernis für die Flucht darstellten, starben in Nord-Amerika weniger Arten aus. Nach der Eiszeit konnten sie wieder zurück in den Norden wandern. 
Es kommen heute in Nord-Amerika etwa 800 Baumarten und davon ca. 70 Eichenarten vor.   
Nordamerika Eismassen
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