Gustav Robert Kirchhoff


12. März 1824  geboren in Königsberg
1845 Kirchhoffsche Gesetze
1859 Entwicklung der Spektralanalyse
1860 Entdeckung des Cäsiums
1861 Entdeckung des Rubidiums
1875 Professor für theoretische Physik an der Berliner Universität
1883-1884 Rektor an der Berliner Universität
17.10.1887 gestorben in Berlin

Seine Arbeiten:
Elektrizitätslehre, Elastität, Wärmetheorie, Wärmeleitung, Akkustik
 
Am 12. März 1824 wurde der Physiker Gustav Robert Kirchhoff im preußischen Königsberg geboren und starb am 17.Oktober 1887 in Berlin, im Alter von 63 Jahren. Kirchhoff machte eine Lehre bei C. F. Gauß. 1845 stellte er als Student, allgemeiner als Ohm, die Gesetze der Stromverzweigung auf. Diese Gesetze beschreiben das Gleichgewicht in Netzwerken linearer elektrischer Leiter.
1850-1854 führte er eine Professorenstelle in Breslau aus und war ab 1854 Professor in Heidelberg. Dort führte er zusammen mit R. W. Bunsen Untersuchungen zur Emission und Absorption des Lichtes durch. Diese Untersuchungen stellen die Grundlage der Spektralanalyse dar und führten 1859 zur Aufstellunng der kirchhoffschen Strahlengesetze. Durch die Spektralanalyse entdeckte er die chemischen Elemente Cäsium und Rubidium.
1875 ging er von Heidelberg nach Berlin, wo er Professor für mathematische Physik bis 1886 war.

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